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Eine Hochzeit ist ein unvergessliches Ereignis.

Für viele ist der Tag ihrer Eheschließung der schönste Tag in ihrem Leben – ein Tag, der es verdient, auf glanzvollen Bildern festgehalten zu werden. Auf Bildern, die nicht einfach nur Bilddokumente sind, sondern eigene kleine Kunstwerke. Denn diese Bilder sollen nicht nu ein paar Tage, Wochen oder Monate Bestand haben: sie werden noch in Jahren und Jahrzehnten immer wieder und von immer neuen Betrachtern angeschaut werden, auch dann noch, wenn das Brautpaar und seine Gäste längst nicht mehr am Leben sein werden.

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Hochzeitsfotos – Bilder für die Ewigkeit

Hochzeitsfotos sollen buchstäblich die Zeiten überdauern. Das Foto, das Otto von Bismarck und seine Braut im Jahr 1847 zeigt, findet sich noch heute in zahlreichen Geschichtsbüchern und natürlich im Internet – nach 170 Jahren. Und so fantastisch es klingt: Hochzeitsfotos, die heute gemacht werden, werden noch in Tausenden von Jahren angeschaut werden, ob als Datei auf einem Speichermedium oder in ausgedruckter Form. So lange es Menschen geben wird, so lange wird es kulturelle Zeugnisse ihrer jeweiligen Vorfahren geben, und Fotos werden dabei eine Hauptrolle spielen. Die Fotosammlung einer Privatperson wird noch dann existieren, wenn das Haus, in dem er gewohnt hat, längst abgerissen, das Auto, das er einmal gefahren ist, längst verschrottet worden und die Kleidung, die er einst am Leibe trug, zu Staub zerfallen ist.

Kein Platz für Dilettantismus: Hochzeitsfotografie gehört in die Hände von Profis

Im Smartphone-Zeitalter kann jeder mit seiner Kamera Fotos machen. Daran ist an sich nichts auszusetzen, gibt es doch jedem die Möglichkeit, sein eigenes Bild von der Wirklichkeit festzuhalten und auf seinem Gerät stets bei sich zu tragen. Heute, da fast jeder über eine Kamera verfügt und in Smartphones integrierte Digitalkameras Fotografie in hoher Qualität ermöglichen, ist Fotografie endgültig ein Alltagsphänomen geworden. Bei jeder Gelegenheit, in jeder denkbaren und undenkbaren Umgebung, zu Tages- und Nachtzeit wird fotografiert, werden Selfies geschossen und Snapshots gemacht. Das ermöglicht eine beispiellos hohe Dokumentationsdichte unseres Alltags, die es so in der Geschichte noch nicht gab.
Doch ein besonderes und einzigartiges Ereignis wie eine Hochzeit verdient, professionell festgehalten zu werden. Die Hochzeit selbst ist ja ein professioneller Akt, der erst durch das Standesamt Rechtskraft und durch die jeweilige Religionsgemeinschaft seinen Segen erhält. Gerade weil heute alles und jeder im Bild festgehalten wird, darunter auch zahllose Belanglosigkeiten, gerade deshalb muss eine klare Linie gezogen werden zwischen dem Profanen und dem Besonderen. So wie nicht jeder X-beliebige eine Eheschließung vornehmen kann, so kann auch nicht jeder Hobbyfotograf ein professionelles Fotoshooting von einer Hochzeit machen. Deshalb gehört Hochzeitsfotografie in die Hände von Profis.

Gruppenbild mit Braut

Eine Hochzeit ist immer ein Fest, es gibt keine nicht-öffentliche Hochzeit

Geheiratet wird in festlicher Kleidung und in festlichem Rahmen. Seit es eine Zivilisation gibt, ziehen sich die Brautleute, aber auch ihre Gäste besonders an, um sich das Jawort zu geben. Ob reich oder arm, ob mächtig oder machtlos: immer und überall auf der Welt, sei es bei einem Naturvolk im Amazonas oder in Manhattan, begehen wir Menschen den Tag unserer Eheschließung als Festtag, investieren Zeit und Vermögen darein, an diesem Tag besonders schön auszusehen und auf unser Umfeld den bestmöglichen Eindruck zu machen. Ein neuer Job oder der Umzug in ein neues Heim werden nicht notwendigerweise mit einer Feierlichkeit begangen, auch wenn sich dadurch vielleicht gewichtige Änderungen im Leben eines Menschen ergeben; eine Hochzeit dagegen ist immer ein Fest. Es gibt schlicht keine unfeierliche Hochzeit, schon deshalb nicht, weil sie immer in der Öffentlichkeit stattfindet – und wenn die Öffentlichkeit allein aus einem Standesbeamten/dem Kapitän eines Kreuzfahrtschiffs und zwei willkürlich herbeigerufenen Trauzeugen besteht. Die Öffentlichkeit aber adelt ein Ereignis, sie macht es besonders.

Wedding Planning: ein Milliardengeschäft

Hochzeiten sind längst durchkommerzialisiert, die Ausrichtung von Hochzeiten ein eigener Industriezweig geworden („Wedding Planning“) mit einem jährlichen Gesamtvolumen in Milliardenhöhe. Zur perfekten Hochzeit gehört aber nicht nur die Planung der Festivität selbst, sondern noch viel mehr die saubere, schöne und auf Dauer angelegte Dokumentation – eben eine ansprechende und professionelle Hochzeitsfotografie. Eine Geburtstagsparty oder ein Wellnesswochenende wollen auch sorgfältig geplant sein, von der Wahl der Location über die passende Kleidung und eine angemessene Gastronomie bis zu den Gästen: doch die fotografische Dokumentation steht dabei eher im Hintergrund. Manchmal möchte man ja gar nicht im Bild festgehalten wissen, was auf einer Party oder einem privaten Wochenende zu zweit alles geschehen ist. Auch viele Selfies, die man „zwischendurch“ von sich schießt oder schießen lässt, werden nicht selten anschließend wieder gelöscht, weil man auf ihnen nicht vorteilhaft aussieht.

Jedes Detail zählt

Bei einer Hochzeit ist das anders, hier interessiert jedes Detail: die Anfahrt der Brautleute, der Einzug in die Kirche, die eigentliche Trauung und der Brautkuss, der Jubel der Gäste, das Werfen des Brautstraußes, das anschließende Festessen mitsamt Location und Menü, einzelne Gäste, die Blumenkinder sowie vor allem die Blumen selbst, die abendliche Party, bauliche Einzelheiten der Kirche/des Standesamtes und der weiteren Räumlichkeiten, die Gegend und ihre Natur (Bäume, Baudenkmäler), und – natürlich – immer wieder das Brautpaar in allen denkbaren Posen. All dies und noch vieles mehr will festgehalten werden, heute längst nicht mehr nur auf Diapositiven und Fotoabzügen, sondern als Bilddatei, jederzeit abrufbar und oft genug im Anschluss an die Feier verbreitet in sozialen Medien wie Facebook, Instagram, Snapshot, Tumblr, Flickr und wie sie noch heißen, damit aber sichtbar für Tausende, Millionen, ja, wenn sie den Weg zu Google oder in eine andere Suchmaschine finden, für Milliarden!

Farbe!

In wohl keinem Bereich der Eventfotografie spielt Farbe so eine gewichtige, ja: zentrale Rolle wie in der Hochzeitsfotografie. Die Hochzeit ist das bunteste Fest des Lebens: die Braut trägt in Europa und Amerika und mittlerweile oft auch in den anderen Erdteilen traditionell weiß, der Bräutigam Cut oder Anzug, oft immer noch klassisch in dunklen Farben und dazu eine helle Krawatte, desgleichen die männlichen Trauzeugen, die Brautjungfern aufreizende Kleider in leuchtenden Farben. Hochzeitsfeierlichkeiten werden in der Regel auf Tage gelegt, für die gutes Wetter vorausgesagt ist, und je nachdem, ob es sich um eine Vormittags- oder eine Abendtrauung handelt, spielen die klimatischen und panoramatischen Besonderheiten der Tageszeit eine wichtige Rolle (etwa Mittagssonne und Sonnenuntergang). Viele Brautpaare reisen zur Feier ihrer Hochzeit in Urlaubsgegenden – ans Meer, in die Berge –, nicht selten in ein anderes Land oder auf einen anderen Kontinent, immer mehr beliebt sind auch Trauungen in besonders ungewöhnlichen und unalltäglichen Situationen (etwa Unterwasserhochzeiten). Allein die spezielle Geographie und Topographie des Ortes, an dem die Hochzeit stattfindet, bieten schon mannigfaltigen Anlass zu Höchstleistungen in Fotografie und Bildbearbeitung. Dies setzt sich fort bei den zahlreichen Luxusgegenständen, die oft eigens für die Hochzeit angeschafft oder auch nur geliehen werden, insbesondere die Limousine, in der die Braut zum Standesamt oder zur Kirche fährt. Einen Maybach oder ein Rolls Royce besitzen nur die wenigsten; aber viele Brautleute investieren beträchtliche Geldsummen in die Leihe einer solchen Nobelkarosse inklusive Chauffeur, um so der Feier ihrer Vermählung zusätzliche Würde und Chic zu verleihen.
Noch mehr gilt das für den Akt der Eheschließung selbst. Allein die Kleidung bietet, wie oben beschrieben, unzählige Möglichkeiten der Nuancierung und Hervorhebung. Auch Portraitfotografie ist bei einer Hochzeit in besonderem Maße gefordert: das Lächeln der Brautleute, das Make-up der Braut, der Sitz ihrer Frisur und der Glanz ihrer Haare können und sollen zur Erinnerung an diesen besonderen Tag besonders betont, vielleicht auch in der Nachbearbeitung nochmals „verschönert“ werden. Schließlich und nicht zuletzt: keine Hochzeit ohne Blumen! Wo aber Blumen sind, da ist Farbe im Spiel. Was nützt der teuerste Blumenschmuck, was nützen die schönsten roten Rosen, wenn sie nicht für die Nachwelt in der idealen Helligkeit und Sättigung festgehalten werden? Hier insbesondere kann sich professionelle Hochzeitsfotografie ideal „austoben“ und beweisen, wozu sie fähig ist. Lichtgebung, Ausleuchtung und Kontrast spielen insbesondere in großen geschlossenen Räumen eine Rolle, die durch Tageslicht von außen erhellt werden. In einer Kirche etwa kann ein ungünstiger Lichteinfall das schönste Fotomotiv zunichte machen. Vermeiden lässt sich dies zum einen durch professionelle Einstellung der Kamera und ideale Positionierung des Fotografen während des Ereignisses; zum anderen durch die passende Nachbearbeitung der Fotodatei im Anschluss, etwa mithilfe der Vollversion eines Postproduktionsformats wie Photoshop.

Perfektes Aussehen – nicht nur eine Frage der Ernährung

Bildbearbeitung spielt schließlich eine ganz entscheidende Rolle bei der nachträglichen „Korrektur“ eines so wichtigen Zeitdokuments wie eines Hochzeitsfotos. Natürlich sollte man bei der Dokumentation des eigenen Lebens nicht wirklich „schummeln“. Andererseits: was ist, wenn die Braut, sonst berühmt für ihren tadellosen Teint, vor lauter Stress im Vorfeld der Hochzeit einen Pickel bekommen hat? Was, wenn die Haartolle des Bräutigams auf einmal „aufsteht“, weil er auf dem Weg zur Kirche in einen unvorhergesehenen Regenschauer geraten ist? Was schließlich mit Personen, es mögen Hochzeitsgäste oder Mitarbeiter vor Ort sein, die auf einem Doppelportrait der Brautleute, in dessen Hintergrund sie zufällig geraten sind, vielleicht „störend“ wirken? Für all das gibt es Programme wie Photoshop. Doch der Umgang mit ihnen will gelernt sein. Aktuelle Bildbearbeitungsprogramme bieten eine solche Vielfalt an Korrektur- und Gestaltungsmöglichkeiten, dass ein geübter Umgang mit ihnen Voraussetzung für eine erfolgreiche Anwendung ist, die den Wünschen der Auftraggeber gerecht wird.

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